Zukünftige Techniker erleben die ursprünglichste aller regenerativen Energien hautnah

Auf Einladung der Werksleitung besuchten die Abschlussklassen der Fachschulen die Wasserkraftwerke in Töging am Inn und Neuötting und informierten sich über deren Technik und aktuelle, umzusetzende Vorschriften.

In der ersten Märzwoche 2017 besuchten die Schülerinnen und Schüler der Klassen FS2E und FS2U zwei Wasserkraftwerke und durchlebten dabei eine Zeitreise vom Jahr 1924 bis 2017.

Das Kanalkraftwerk Töging am Inn, welches bereits 1924 in Betrieb genommen wurde erlaubt einen perfekten Überblick über die einzelnen Komponenten dieser Kraftwerkstechnik. Dies liegt v.a. an der alten offenen Bauweise, welche den Schülern einen guten Einblick erlaubt. Neben der Technik erfuhren die Teilnehmer auch die geschichtlichen Hintergründe des Kraftwerks und konnten so die Anlagenveränderungen in den letzten 94 Jahren nachvollziehen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass heutige Anlagen v.a. im Bereich der Turbinentechnik anders geplant werden, was sich auch in den Neubauplänen dieses Kraftwerks wiederspiegelt.

Ebenfalls in Töging durften die beiden Klassen die runderneuerte und erst seit wenigen Tagen in Betrieb befindliche zentrale Leitwarte der Innkraftwerke begutachten. Neben den rein technischen Aspekten wurden hier auch die Einflüsse der Übertragungsnetze und der Strombörse deutlich.
Im Flußkraftwerk Neuötting konnte eine weitaus modernere Kraftwerkstechnik besichtigt werden, wobei schnell auffiel, dass diese weitaus gekapselter und dadurch weniger übersichtlich ist. V.a. interessierten sich die Schüler der Fachschule für Umweltschutztechnik und regenerative Energien jedoch für die moderne Fischaufstiegshilfe des Kraftwerks, in welcher verschiedene Arten kombiniert werden. Parallel hierzu begeisterten sich die Fachschüler für Elektrotechnik für die Leit- und Regelungstechnik in der örtlichen Leitwarte.

Alles in allem waren es zwei sehr schöne und lehrreiche Exkursionen, welche die Theorie und Praxis miteinander verbanden. Für diese möchten wir uns, auch im Namen unserer Schülerinnen und Schüler herzlich bei der Werkleitung und den Mitarbeitern des Verbundes bedanken.